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Testudo hermanni
Griechische
Landschildkröte
Herkunft:
Testudo hermanni
hermanni:
vorwiegend in Italien,
Südfrankreich und den Mittelmeerinseln
Testudo hermanni
boettgeri:
in den übrigen
Mittelmeerländern, vorwiegend in Küstennähe, in den
Balkanländern bis zur Donau
Körpergröße:
GKL adulter Tiere: ca. 20 cm
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Terrarium:
gut und
vielseitig eingerichtetes Steppen-Terrarium, besser noch eine
interessant angelegte Freianlage mit Zonen für Futtersuche,
Futterpflanzen, Schattenplätze, Sonnenplätze sowie
Klettermöglichkeiten (kleiner Steinhaufen) und Verstecke. Aber
Achtung: Schildkröten sind sehr gute Kletterer und graben gerne.
Als Substrat verwende ich Pinienrinde, das hält die Feuchtigkeit
und schimmelt nicht.
Temperatur:
am Tage ca. 20 - 26 ° C
nachts ca. 18 ° C
Luftfeuchtigkeit:
Da
sich die Tiere zum Schlafen immer eingraben, halte ich das
Substrat im Schlafplatz feucht, aber nicht nass. Das
gleiche gilt auch für die Freilandhaltung, wo sich die Tiere bei
Eintritt der Dämmerung in ihr Schlafhaus (bei mir ein großes
Frühbeet mit "Schildi-Eingang") zurückziehen, um sich dort
für die Nacht einzugraben.
Licht:
12 - 14
Stunden pro Tag.
Wichtig ist eine UV-Lampe. Ich
habe meinen Pfleglingen 2-3 mal in der Woche eine 20 minütige
"UV-Dusche" verpasst. Das ist wichtig für das Wachstum und um
Panzermissbildungen vorzubeugen.
Spotstrahler: 50W Daylight Spot Neodymium von EXO-TERRA
UV-Lampe : 300 W Ultra-Vitalux E 27/ES von OSRAM
Futter:
Grünfutter:
Ausschließlich pflanzliche Kost, wenig möglichst gar kein Fett
und nichts tierisches. Gras, Heu, grünes Blattwerk, Kräuter,
Dickblattgewächse, Blüten vieler Pflanzen, etwas Obst und
Beerenfrüchte
Futterzusätze:
Wenn abwechslungsreich gefüttert wird, sind
Futterzusätze nicht unbedingt nötig, lediglich von Zeit zu Zeit
etwas geriebene Schale von gekochten Hühnereiern oder
ersatzweise Sepiaschale über das Futter streuen
Wasser:
Trink-
und Badeschale, die täglich gesäubert und das Wasser gewechselt
werden muss |
Winterruhe:
(etwa von November - März)
ca. 4 - 5 Monate auch für
Jungtiere
Temperatur:
ca. 5 - 6 ° C
Ich habe einen alten, aber gut funktionierenden Kühlschrank, in
dem die Tiere überwintern. Hierzu fülle ich angefeuchtete
Pinienrinde in größere Plastikkästen. Hier können sich die Tiere
gut eingraben und die Feuchtigkeit lässt den Panzer nicht
austrocknen. Die Kästen stelle ich übereinander in den
vorbereiteten Kühlschrank. Die Temperatur lässt sich darin gut
und gleichmäßig halten. Wichtig ist allerdings, dass man
regelmäßig für einige Minuten den Kühlschrank öffnet, um frische
Luft hineinzulassen
Licht:
keine Beleuchtung
Nahrung:
täglich frisches
Wasser und Grünfutter und/oder Obst geben, die Tiere
könnten aufstehen und nach Nahrung suchen
Artenschutz:
EU-Artenschutzverordnung (EU-A) die Haltung ist
genehmigungs- und meldepflichtig (CITES-Bescheinigung)
Vermehrung:
Eierlegend (lat. ovipar)
Haltungsempfehlung:
Sonstiges:
in Menschenobhut
werden die Tiere bis ca. 50 Jahre, in der Natur auch älter.
Bei
richtiger Pflege können sie sehr zutraulich und lebhaft sein
Text und Bild:
Inge Rogge |
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