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Thamnophis sirtalis tetrataenia

San-Francisco-Strumpfbandnatter - „Queen of Garter Snakes“

 

Herkunft:
Nord-Amerika (ausschließlich in San Mateo County auf der Halbinsel von San Francisco)

 

 Körpergröße:
GKL adulter Tiere: 80 -120 cm

Terrarium:
mind. 100 x 50 x 50 cm. (B xTxH) für 1.1 adulte Tiere


Substrat:
trockener Bodengrund wie Korkschrot, Erd-Sand-Gemisch, Pinienstreu
 

Einrichtung:
Korkröhren, Baumrinden, Blumentöpfe, Klettermöglichkeiten in Form von Ästen und lebenden Pflanzen sollten bei dieser besonders aktiven
Schlangenart nicht fehlen.

 

Temperatur:
am Tage                    22 - 28 °C,

Sonnenplatz um                30 °C

nachts                        18 - 22 °C

 

 Wichtig:
Langanhaltende Temperaturen weit über 30 °C sind der Gesundheit abträglich.

 

Luftfeuchtigkeit:
40 - 60 %

 

Licht: 
10 - 12 Stunden

 UVA und UVB ist nicht erforderlich.

 

Nahrung:
Regenwürmer, Amphibien, Schnecken, Fische gelegentlich kleine Nager. Je nach Alter und Füttermenge sind 1 - 2 Fütterungen pro Woche erforderlich.

 

Futterzusätze:
Bei einer ausreichenden Fütterung mit ausgewogen ernährten Futtertieren sind Futterzusätze nicht erforderlich.


Ausnahme:
Wenn ausschließlich Fisch gefüttert wird, sollte jeder 2. - 3. Fütterung ein Vitaminpräparat zugesetzt werden.

 

Wasser:
Frisches Wasser muss stets angeboten werden. Entsprechend ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet sollte eine große aber nicht allzu tiefe Wasserschale angeboten werden, in der die Tiere mühelos Platz zum Baden haben.

 

Winterphase:
Eine Winterruhe für 3 - 4 Monate ist empfehlenswert.
 

Temperatur:
18 - 22 ° C (Zimmertemperatur)


Licht:
6 - 8 Stunden.
 

Nahrung:
während der „Winter-Phase“ ist die San-Francisco- Strumpfbandnatter weiterhin aktiv und muss gefüttert werden.

 

Vermehrung:  
Ei-Lebendgebärend  (lat. ovovivipar)

 

Gefährlichkeit:
Ungiftige für den Menschen ungefährliche Natter

 

Lebensraum u. Lebensweise:

Die San-Francisco-Strumpfbandnatter bevorzugt Biotope an Gewässern mit dichter Busch- und Gras-Vegetation zum Verstecken, die ihr aber auch offene Stellen zum Sonnenbaden bieten. Außerdem benötigt sie ein Versteck, in das sie sich vor allem nachts und bei Störungen zurückziehen kann. Sie ist eine tagaktive am Boden lebende Schlangenart, die aber in der Terrarienhaltung auch häufig klettert.

 

In der Natur ernährt sich die San-Francisco-Strumpfbandnatter eher selten von Nagern, ist aber in der Terrarienhaltung gut an diese als Futter zu gewöhnen. Jungtiere lassen sich, bis sie in der Lage sind ganze Futtertiere zu verschlingen, gut mit Stücken von Futtertieren aufziehen.

 

Tipp:
Auch diese an sich untereinander friedfertige Schlangenart sollte man zum Füttern trennen, um Stress und Bissverletzungen zwischen den Tieren zu vermeiden.

 

Strumpfbandnattern sind besonders aktive Schlangen, mit einem höheren Stoffwechsel als die meisten anderen Schlangenarten, und müssen deshalb verhältnismäßig häufig gefüttert werden. Je nach Alter und Füttermenge sind 1-2 Fütterungen pro Woche erforderlich.

 

Wichtig:
Sie lebt in der Natur zwar an Gewässern, benötigt aber einen eher trockenen Bodengrund; da eine dauerhafte Haltung auf zu feuchtem Bodengrund zu schweren Hauterkrankungen führen kann.

 

Die San-Francisco-Strumpfbandnatter darf nicht zu warm gehalten werden. Langanhaltende Temperaturen weit über 30 °C sind ihrer Gesundheit abträglich.

 

Vergesellschaftung:

Bei der San-Francisco-Strumpfbandnatter handelt es sich um eine untereinander friedfertige und gut zu vergesellschaftende Schlangenart.

 

Artenschutz:
nicht geschützt

(USA-weit allerdings mit Haltungsverbot geschützt)